Welche Leistungen kann ich durch eine Hebamme erhalten?

Hebammen können Sie vom Schwangerschaftsbeginn bis zum Ende der Stillzeit begleiten:

 

Folgende Leistungen können Sie je nach Kapazität von mir erhalten:

 

Beratung, auch mit Kommunikationsmedium
Bei Fragen steht Ihnen die Hebamme auch telefonisch zur Verfügung.

In der Schwangerschaft werden bis zu 10 Gespräche von der Krankenkasse übernommen.

 

Hilfe bei  Schwangerschaftsbeschwerden oder Wehen:  

Wenn Probleme auftreten, die Sie nicht einordnen können, können Sie die Hebamme kontaktieren. Sie steht Ihnen auch für kürzerfristige Termine zur Seite. Ihre Hebamme wird sich davon überzeugen, ob alles regelgerecht verläuft und welche Hilfen möglich oder nötig sind.

 

Vorsorgeuntersuchungen:     

Anamnese, Ermittlung des errechneten Geburtstermins, Erstellung des Mutterpass, Urin- und Blutuntersuchung, Gewichtskontrolle, Blutdruckmessung, Feststellung der Lage und Größe Ihres Kindes, Kindliche Herztonkontrolle, evtl.vaginale Untersuchung                    

Selbstverständlich sind Gespräche über das aktuelle Befinden, Ängste, natürliche Lösungsmöglichkeiten bei schwangerschaftsbedingten Unregelmäßigkeiten oder Problemen.

Vorsorgeuntersuchungen finden bis zur 32. Schwangerschaftswoche alle vier Wochen statt, ab dann bis zu dem Geburtstermin zweiwöchentlich und ab erreichen des Termins alle drei Tage (bei Auffälligkeiten alle zwei Tage).

Ich biete diesen Service auch im Wechsel mit dem behandelnden Gynäkologen an.

 

Geburtsvorbereitung:    

Für Frauen oder für Paare in Gruppen von etwa 10 Schwangeren werden Sie auf die Abläufe während der Geburt und das Wochenbett sowie die Stillzeit vorbereitet. Neben der Information erhalten Sie Anleitung bei Entspannungstechniken, Atemübungen und gymnastische Übungen zur Stärkung des Beckenbodens, der Hals/Nacken- und Brustmuskulatur sowie venenentlastende und Kreislauf anregende Übungen.

 

Anbetreuung der Geburt:

Die Hebamme betreut Sie zu Hause, bis Sie zur Geburt das Krankenhaus Ihrer Wahl aufsuchen in dem Sie das dortige Hebammenteam dann weiterbetreut. Für diesen Service berechne ich eine Rufbereitschaftspauschale in Höhe von 500 € die je nach Krankenkasse bis zur Hälfte übernommen werden kann.

 

Ambulante Geburt:

Bei einer ambulante Geburt besucht die Mutter nur für die Geburt das Krankenhaus und verlässt es etwa drei Stunden nach der Geburt (natürlich nur, wenn Mutter und Kind wohlauf sind). Die Hebamme besucht die junge Familie je nach Entlassungszeit noch an dem Tag der Geburt, oder am nächsten Morgen. Für diesen Service fällt ebenfalls die Rufbereitschaftspauschale an.

 

Hausgeburt:       

Planen Sie eine Hausgeburt, so setzen Sie sich so früh wie möglich mit mir in Verbindung, damit die vielfältigen Vorbereitungen mit Bedacht und Verantwortung getroffen werden können! Für die Rundumversorgung fällt ebenfalls die Rufbereitschaftspauschale in Höhe von 500 € an, die hier in den meisten Fällen zur Hälfte von der Krankenkassen übernommen wird.

 

Nachsorge:    

Betreuung von Mutter und Kind zu Hause; bis zum 10.Wochenbett-Tag kann die Hebamme nach Bedarf sogar zwei mal für etwa 30 Minuten zum häuslichen Wochenbettbesuch kommen, später nach Bedarf bis zur 12.Lebenswoche des Kindes noch etwa 16x.

Bitte beachten Sie, dass Telefonkontakte aus Sicht der Krankenkasse als ein Besuch gerechnet werden und somit die Anzahl der übernommenen Besuche reduzieren.

Die Hebamme achtet bei der Mutter auf die Rückbildung der Gebärmutter; die Heilung von evt. aufgetretenen Geburtsverletzungen; gibt Anleitung und Hilfestellung zum Stillen. Beim Kind wird das Trinkverhalten und die Gewichtsentwicklung beobachtet, die Abheilung des Nabels und die Verdauung. Häufig auftretende Probleme in der Neugeborenen - und Säuglingszeit werden erklärt und Abhilfen überlegt und besprochen.

 

Stillberatung:

Die Stillberatung erstreckt sich bis zum Ende der Stillzeit, wenn Probleme auftauchen. Auch bei Fragen zum Abstillen oder zu Beikost, kann die Hebamme Rat leisten. Acht Besuche oder Telefonkontakte werden von der Krankenkasse übernommen.

 

Rückbildungsgymnastik:

In Gruppen bis max.10 Wöchnerinnen wird die Rückbildung der Gebärmutter durch Training gefördert, sowie die Wiederherstellung der Belastbarkeit der Beckenbodenmuskulatur.